Sie planen ein Holzbau-Projekt und sind Bauherr, Architekt oder Zimmerer? Wir beraten Sie in Sachen Tragwerkplanung von Anfang an

PLANEN MIT HOLZ
FÜR MEHR
LEBENSQUALITÄT

Holz als Baustoff ist längst im Hightech-Materialkanon der Gegenwart angekommen und gilt als richtungsweisend für ökologisches und nachhaltiges Bauen. Der konstruktive Ingenieurholzbau kombiniert intelligente Tragsysteme mit den vielfältigen Spielarten technisch ausgereifter Materialien und Verbundsysteme. Mit seinem unerschöpflichen technischen und gestalterischem Potential ermöglicht er intelligente und individuelle Planungslösungen mit höchsten Qualitätsstandards.

In den vergangenen Jahrzehnten erfuhr der Baustoff Holz aufgrund zahlreicher technischer Innovationen eine grundlegende Neuausrichtung. Hinzu kam ein gesellschaftliches Umdenken bedingt durch die weltweite ökologische Entwicklung. In Kombination mit anderen Baustoffen gerieten weitgespannte Holztragwerke sowie mehrgeschossige Holzbauten wieder verstärkt in den Fokus von Bauherren und Planern und sind heute ein elementarer, kontinuierlich wachsender Bestandteil der Baulandschaft.

Die Firmengeschichte der Planungsgesellschaft Dittrich mbH ist eng mit der Geschichte des Holzbaus verknüpft: Seit ihrer Gründung in den 70er Jahren setzt sie auf Holz als zentralen Baustoff und hat viele technische Neuerungen erstmals umgesetzt oder auch in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaft getestet und weiterentwickelt. Mit auf sie zurückgehen technische Neuerungen wie die Holz-Beton-Verbundbauweise, die Hybridbauweise, der Holzbrückenbau und die 3D-Modulbauweise. Die Entwicklung des konstruktiven und vorbeugenden Brandschutzes erfolgte konsequenterweise parallel dazu.

Besonders der Firmengründer Dipl.-Ing. Werner Dittrich gilt in Deutschland als wegweisender Pionier in Sachen konstruktiver Ingenieurholzbau.

HOLZBAU IST EIN
KREATIVER PROZESS

Für die Entwicklung qualitativ hochwertiger und nachhaltiger Gebäude ist Holz inzwischen ein unverzichtbarer Baustoff. Die Entwicklung intelligenter Tragsysteme, die Qualität, Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit in sich vereinen, beruht auf der engen Zusammenarbeit aller Planungsbeteiligten zusammen mit dem Bauherrn.

Jede optimale Tragwerkslösung ist das Ergebnis zahlreicher Variantenuntersuchungen, gleich zu Beginn eines jedes Planungsprozesses. Die erfahrenen Projektteams der Planungsgesellschaft Dittrich mbH entwickeln und prüfen bei jedem Bauprojekt stets mehrere Lösungsvarianten, um insbesondere den Objektplaner bei seiner Arbeit und den Bauherrn bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist dabei ebenso wichtig, wie eine vorausschauende Planung und eine strukturierte Arbeitsweise.

Kaum ein anderer Baustoff birgt so ein großes Potential technischer Neuentwicklungen wie das Holz. Das Planen mit Holz ist deshalb seit jeher Pionierarbeit und erfordert die Freude an kreativen Planungslösungen. Die Planungsgesellschaft Dittrich mbH hat in den vergangenen 40 Jahren zahlreiche Tragwerkslösungen jenseits der Norm entwickelt um neue, individuelle Bauwerkslösungen realisieren zu können. Der planerische Anspruch und das Credo der Planungsgesellschaft Dittrich mbH sind deshalb bis heute die Worte ihres Gründers:

„Wenn ich mich immer daran gehalten hätte, was machbar oder erlaubt ist, dann gäbe es heute in Deutschland kein Bürogebäude, keine Schule und keine Brücke aus Holz!“   Interview

40 JAHRE KONSTRUKTIVER INGENIEUR-HOLZBAU:
PLANUNGSGESELLSCHAFT DITTRICH

Werner Dittrich, Dipl. Ing.

Ausbildung
1956 – 1958
Mauererlehre
1959 – 1961
Bauingenieur-Studium an der FH Augsburg
1961 – 1965
Bauingenieur-Studium an der TU München

Erfahrung
1965 – 1974
Ingenieurbüro Prof. Gollwitzer, München
1975 – 1978
Ingenieurbüro Natterer, München
1978 – 1993
Geschäftsführer Gesellschafter der Planungsgesellschaft
Natterer und Dittrich mbH
1993 – 2014
Alleiniger Inhaber und Geschäftsführer der Planungsgesellschaft Dittrich mbH
Seit 2014
Geschäftsführender Gesellschafter der Planungsgesellschaft Dittrich,
gemeinsam mit seiner Tochter Dr. Anna-Maria von Reitzenstein

Forschung und Lehre
Mitarbeit im AHO/Fachkommission Tragwerksplanung/Ingenieurbauwerke
Mitarbeit beim NABau in DIN 1052, DIN 1074,
Lenkungsgremium und Spiegelausschuss Holzbau
Mitglied der Bayerische Ingenieurekammer-Bau
Mitarbeit im FTA/konstruktiver Ingenieurbau des VBI
Lehrbeauftragter der TU und FH München
Lehrbeauftragter der TH Rosenheim

Lesen Sie hier drei ausführliche Artikel über aktuelle Planungsbeispiele aus der Fachzeitschrift Mikado.

 

Neubau Grundschule in Odelzhausen
Bayerns erste Schule in Holzbauweise der Gebäudeklasse 5.
https://dittrich-pg.de/wp-content/uploads/2019/11/TDM1_11_2019.pdf

 

Neubau Grünes Zentrum in Kaufbeuren
Verwaltungs- und Schulgebäude mit großen Spannweiten,
welche durch Holz-Beton-Verbunddecken realisiert wurden.
https://dittrich-pg.de/wp-content/uploads/2019/04/Gr%C3%BCnes-Zentrum-mikado-4.19-DS.pdf

 


Neubau Schulzentrum Pater Rupert Meyer in Pullach
Schulgebäude mit großer Aula und Holz-Beton-Verbunddecken als
Vollfertigteil für schnellere Bauzeit und leichtere Baustelleneinrichtung.
https://dittrich-pg.de/wp-content/uploads/2019/04/PRM-Pullach-Mikado-4.19-DS.pdf

Informationen zu weiteren Planungsbeispielen finden Sie hier.

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Sie sind Bauherr und können sich vorstellen, Ihr Bauwerk in Holzbauweise zu realisieren oder sind grundsätzlich an den Möglichkeiten des Werkstoffes Holz interessiert? Wir beraten Sie gerne zu Ihrem konkreten Bauvorhaben oder stellen Ihnen unsere Arbeitsweise und den Holzbau näher vor.

Architekten unterstützen wir selbstverständlich in allen Planungsphasen und bieten ihnen auch für Wettbewerbe unsere Unterstützung im Hinblick auf Materialmöglichkeiten, Tragkonstruktion und Bauphysik an.

Für holzverarbeitende Betriebe und Baufirmen sind wir stets in allen Belangen der Tragwerksplanung und Bauphysik ansprechbar und erarbeiten gemeinsam mit ihnen Lösungen.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Tragwerksplanung und Bauphysik sind die signifikanten Bestandteile einer integralen Planung – vor allem im Ingenieurholzbau. Gerade im Brandschutz, Wärmeschutz und Schallschutz wurden in der Vergangenheit viele Lösungen entwickelt und erprobt. Heute bietet der moderne Ingenieurholzbau technisch ausgereifte Lösungen für die Qualität unserer Gebäude und unserer Umwelt.

Die Umsetzung individueller Bauherrenwünsche sowie die Adaption der architektonischen Formsprache in ein intelligentes Tragsystem sind die wesentlichen Aufgaben des Bauingenieurs. Die Entwicklung wirtschaftlicher, auf der Baustelle gut umsetzbarer Tragwerkslösungen muss das Ziel einer jeden guten Ingenieursleistung sein. Die ideale Schnittstelle zu den Holzbaufirmen bilden deshalb Bauingenieure, die zusätzlich über eine Zimmererausbildung verfügen. Durch ihre Fachkenntnis können sie ihre Planung exakt auf die Anforderungen der Baufirmen abstimmen und so die Bauzeit und Baukosten optimieren.

Das Holzbauteam der Planungsgesellschaft Dittrich mbH verfügt über zahlreiche Ingenieure, die eine Zimmererlehre abgeschlossen haben. Einige Bauingenieure verfügen zudem über eine Zusatzausbildung im vorbeugenden Brand- und Wärmeschutz. Somit können sämtliche Ingenieurleistungen für eine wirtschaftliche und integrale Holzbauplanung in einem einzigen Büro erbracht werden.

DAS
INGENIEURBÜRO
ALS
KOMPETENTE
SCHNITTSTELLE

Integrale Planung

Nachhaltig & Ökologisch

Wirtschaftlich & Flexibel

Auch wirtschaftlich kann der Holzbau inzwischen durchaus mit Mauerwerk oder Stahlbeton mithalten. Das erste Einsparungspotential macht sich bereits auf der Baustelle bemerkbar: kurze Bauzeiten, eine deutlich geringere Lärmbelastung und weniger Baustellenfahrzeuge sind die Merkmale eines gut geplanten und professionell ausgeführten Holzbaus. Für die Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes sind nicht allein die Baukosten ausschlaggebend. Auch die Betriebs- und Wartungskosten eines Gebäudes müssen in die Kostenrechnung mit einfließen. Ein weiterer Faktor sind die Umbaukosten für Umbauten oder Umnutzungen. Auch hier kann eine gute Ingenieurleistung erheblich zur Kostenreduzierung beitragen. Aufgrund seiner technischen Eigenschaften muss der Holzbau die Konkurrenz nicht scheuen: Eine hohe Standfestigkeit, hervorragende energetische Eigenschaften und beste Recyclingmöglichkeiten setzen ihn im Baustoffvergleich ganz nach vorne. Die „Nähe zum Wald“ ist ebenfalls ein Preisfaktor. Der Einsatz regionaler Holzbaustoffe spart Transportkosten und wirkt sich somit ebenfalls positiv auf die Gebäudekosten aus.

Holz als wichtigster nachwachsender Rohstoff bietet ein enormes Potential für die Materialwende im Bauwesen. Nach Baden-Württemberg und Hamburg hat die Änderung der Berliner Bauordnung im Jahr 2018 mit der Vereinfachung der Genehmigung von Gebäuden aus Holz bzw. von Gebäuden mit tragenden Teilen aus Holz, den mehrgeschossigen Holzbau weiter vorangetrieben. Damit wurde ein weiterer Stein ins Rollen gebracht, um den Holzbau, speziell im Wohnungsbereich, voran zu treiben.

Holz wird ressourcenschonend und energieeffizient genutzt, wodurch die Wertschöpfungskette von der Forstwirtschaft bis zum Gebäude eine einzigartige Symbiose aus Natur und Technik darstellt. Die Planungsgesellschaft Dittrich mbH fördert die Weiterentwicklung und den Einsatz von Holz als Baustoff auf vielfältige Art und Weise. Aufgrund ihrer vierzigjährigen Erfahrung im Ingenieurholzbau konnte sie in der Vergangenheit verschiedenartigste Holzbauwerke, wie z.B. die erste Brücke in Holzbauweise realisieren.

DIE
ZUKUNFT
HEISST
HOLZ

Massivholz- und Holzrahmenbauweise

Die Massivholzbauweise zeichnet sich durch die Verwendung großformatiger, plattenförmiger Vollholzelemente aus. Dafür werden überwiegend Brettsperrholztafeln verwendet, die sich durch eine hohe Tragfähigkeit auszeichnen und deshalb häufig im mehrgeschossigen Holzbau eingesetzt werden. Große Vorteile der Massivholzbauweise sind die Maßhaltigkeit, die Sichtqualität der Oberflächen, die Homogenität der Decken- und Wandaufbauten sowie die hohe Brandwiderstandsdauer.

Bei der Holzrahmenweise handelt es sich um eine Leichtbauweise, bei der Rahmen aus Voll – oder Brettschichtholz mit Mineralwolle befüllt und mit Grobspan- und Schichtplatten bestückt werden. Aufgrund kleinerer Holzquerschnitte sind hier kleinere Stützenabstände erforderlich. Die Lastabtragung erfolgt über das Rahmentragwerk und die Beplankung. Die Rahmenbauweise ist leichter, als die Massivbauweise, weshalb sie gerne bei Aufstockungen eingesetzt wird. Sie kann auch platzsparend mit dünnen Wandaufbauten eingesetzt werden, wenn die Wärmedämmung in einer Ebene mit der Tragkonstruktion und nicht auf ihr liegt.

Die Planungsgesellschaft Dittrich steht seit vier Jahrzehnten für die Planung anspruchsvoller Bauwerke in der jeweils passenden Holzbauweise. Über 2000 realisierte Projekte zeigen unsere Holzbauexpertise. Eine Auswahl unserer Referenzen finden Sie hier.

Holz-Hybridbau

Die Holz-Hybridbauweise wird beim modernen Holzbau immer beliebter, denn Holz ist bei gleicher Tragfähigkeit deutlich leichter als Stahl und weist annähernd die gleiche Druckfestigkeit auf wie Beton. Im Gegensatz zu Beton, ist Holz aber auch in der Lage Zugkräfte aufzunehmen, was bei der Hybridbauweise genutzt wird.

Unter Hybridbauweise versteht man in der Regel die vielseitigen Verbundmöglichkeiten von Holz und Stahlbeton. Tatsächlich fällt darunter jedoch auch die Kombination von Nadel- und Laubhölzern, welche zunehmend zum Einsatz kommt. Die Weiterentwicklung von reinen Holzverbundstoffen wächst kontinuierlich und wird, bedingt durch eine zunehmend von Mischwäldern geprägte Forstwirtschaft, weiter zunehmen. Der Vorteil der Hybridbauweise liegt somit in der beliebigen Kombinierbarkeit von unterschiedlichen Materialien und Verbindungen, die mit all ihren jeweiligen Vorzügen bedarfsgerecht eingesetzt werden können.

Seit den 1980-er Jahren hat die Planungsgesellschaft Dittrich die Hybridbauweise nicht nur eingesetzt sondern auch intensiv mitentwickelt. Als Holzbaupioniere haben wir als erstes Büro 1987 in Deutschland Holzbetonverbunddecke bei der Sanierung und dem Umbau der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg eingesetzt. Allein in den vergangenen 10 Jahren haben wir über 40 Projekte in Hybridbauweise geplant, eine Auswahl finden Sie hier.

Weitgespannte Tragwerke

Lange Zeit waren weitgespannte Tragwerke aus Holz aufgrund der unwirtschaftlichen Querschnitte nicht realisierbar.
Erst durch die Möglichkeit zur Fertigung von Brettschichtholz wurde es möglich, lange und dicke Balken über 30 Meter zu spannen. Die Traghöhe dieser Brettschichthölzer war jedoch auf ca. 2,20 m beschränkt. Durch Fachwerkträger konnte dieses Manko ausgeglichen werden, denn sie erlaubten eine Traghöhe von 4 bis 8 Metern und bis zu 75 Meter Spannweite. Durch so genannte Hängedächer können schlankste Konstruktionen mit niedrigen Konstruktionshöhen kombiniert werden. Eines der bekanntesten Bauwerke mit einem Hängedach der Planungsgesellschaft Dittrich mbH ist sicher das Rinterzelt in Wien – seinerzeit das größte Holzdach Europas.

Aufstockung & Nachverdichtung

Bei der Revitalisierung und Umnutzung bestehender baulicher Strukturen kommt dem Holzbau aufgrund seiner Kombinierbarkeit mit anderen Baustoffen eine Schlüsselrolle zu. Gerade im städtischen Bereich ist die Notwendigkeit gegeben, Dächer, Baulücken und Hinterhöfe als Bauflächen zu nutzen. Für die komplexen Herausforderungen bei der innerstädtischen Nachverdichtung stellt der moderne Holzbau aus zahlreichen Gründen die beste Wahl dar:

Leichtbauweise: Die Holzbauweise verfügt über ein vergleichsweise geringes Eigengewicht, was hinsichtlich der oft geringen statischen Reserven des Bestandes besonders wichtig ist.

Kurze Bauzeit: Sämtliche Dach-, Wand- und Deckenelemente können vorgefertigt werden, wodurch ein zügiger Aufbau mit kurzer Bauzeit gewährleistet ist. Die deutlich niedrigeren Kosten für eine nur kurze Baustelleneinrichtung und die damit einhergehende geringere Lärmbelastung sollten deshalb immer mit in die Kostenkalkulation einbezogen werden.

Bauliche Präzision: Der hohe Vorfertigungsgrad gewährleistet darüber hinaus auch ein hohes Maß an Präzision - eines der entscheidenden Qualitätsmerkmale beim Holzbau.

Ästhetische Wertigkeit: Die unerschöpflichen Gestaltungs- und Kombinationsmöglichkeiten von Holz mit anderen Baustoffen erlauben die Umsetzung jeder nur denkbaren architektonischen Formsprache.

Nachhaltigkeitskonzept: Die ökologische Aufwertung der vorhandenen Bausubstanz stellt einen weiteren positiven Aspekt für die Nachverdichtung mit Holz im innerstädtischen Milieu dar.

 

Aufstockung
Grund- und
Mittelschule,
Kirchseeon

Aufstockung
Wohnanlage innen
Demleitnerstraße,
München

Aufstockung
Wohnanlage aussen
Demleitnerstraße,
München

Aufstockung &
Nachverdichtung

Wohnanlage Rhein-/
Mainzerstr., München

Mehrgeschossiger Holzbau

Durch immer ausgereiftere Materialmodifikation hat sich das Holz längst zu einem hochwertigen Hightech-Baustoff entwickelt, mit dem neue bauliche Dimensionen realisierbar sind. Gleichzeitig lassen sich mit modifizierten Holzbaumaterialien auch die ästhetischen Ansprüche einer modernen Architektur verwirklichen. Wir sind der festen Überzeugung, dass bei der Neugestaltung von lebenswerten Wohn-, Lern- und Arbeitsräumen in den Großstädten der mehrgeschossige Holzbau die Zukunft ist.

Auch die Planungsgesellschaft Dittrich mbH hatte in den vergangenen Jahren bereits die Gelegenheit, zahlreiche Erkenntnisse durch die Planung mehrgeschossiger Holzbauten zu gewinnen. Die Erfahrungen unseres Planungsbüros sorgen für Kostensicherheit beim Bauherrn und vermeiden Überraschungen während des Baus.

 

Ingolstadt, Neues Wohnen – Mehrgeschossiger Holzbau

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Gebäude aus Holz erzeugen eine behagliche und natürliche Raumatmosphäre. Jüngere wissenschaftliche Forschungen bestätigen auch ihre gesundheitsfördernde Wirkung. In einem Holzgebäude zirkuliert deutlich weniger Staub in der Raumluft, weshalb der Baustoff Holz gerade für Allergiker geeignet ist. Die Holzbauweise hat auch einen hygienische Effekt: Da Holz Raumfeuchtigkeit aufnimmt und ihn erst zeitversetzt wieder abgibt, sterben Bakterien und Sporen in der Raumluft. Auch wird die Raumluft in einem Gebäude aus Holz nie so trocken wie bei andern Baustoffen, was besonders in der Heizungsperiode deutlich angenehmer und gesünder ist. Mehr dazu lesen Sie auch hier.

Auf technischer Ebene glänzt Holz durch kurze Bauzeiten aufgrund seines hohen Vorfertigungsgrads. Durch die Herstellung kompletter Wand- und Deckenelemente noch in den Werkshallen der Zimmereien wird auf der Baustelle viel Zeit gespart. Ein weiterer Vorteil dieser Bauweise ist die hohe Ausführungsqualität: Durch die Fertigstellung in nur einem Betrieb werden in der Regel nicht nur schnellere, sondern auch bessere Resultate erzielt als auf der Baustelle.

Um sich nicht nur in den eigenen vier Wänden wohlzufühlen, sondern auch langfristig in unserer Umwelt, gilt es diese zu schützen. Hierzu tragen nachhaltige Forstwirtschaft, hochentwickelte Holzverarbeitungs- und Produktionsprozesse sowie zunehmend effiziente Technologien zur Wiederverwendung von Holz(-produkten) entscheidend bei. Außerdem bietet die Holzbauweise hohe Standards in der Energieeffizienz und wird deshalb auch staatlich gefördert. Bei der Beantragung von KfW-Fördergeldern unterstützen Sie gerne die Spezialisten der Planungsgesellschaft Dittrich mbH.

WOHLFÜHL
FAKTOR
NATUR

Vorteil: Kurze Bauzeit & hohe Qualität

Holzbau ist schnell, trocken und qualitativ hochwertig. Der Deutsche Holzfertigbau Verband (DHV) hebt besonders die trockene Bauweise als Vorteil hervor, da ein fertig gestelltes Holzhaus sofort bezugsfertig ist und nicht mit Baufeuchte zu kämpfen hat. Wertvolle Bauzeit spart auch der hohe Vorfertigungsgrad bei Gebäuden aus Holz. Wände und Decken werden in den Zimmereibetrieben komplett fertiggestellt und auf der Baustelle einfach nur noch zusammengesetzt. Durch die komplette Montage aller Bauteile und –elemente noch in der Werkshalle wird zudem eine besonders hochwertige Ausführungsqualität erzielt, da Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Gewerken vermieden werden können.

Klimaschutz & CO2 Bilanz

Bauen mit Holz ist aktiver Klimaschutz, denn Holz ist der einzige auf der Erde nachwachsende Rohstoff, welcher direkt als Baustoff einsetzbar ist. Da Bäume beim Wachsen den Kohlenstoff des atmosphärischen CO2 umsetzten, tragen sie aktiv zur Minderung des Treibhauseffektes bei. Im Vergleich zu anderen Baustoffen wie Beton, Ziegel und Stahl hat es den geringsten Energieaufwand bei der Herstellung. Zudem bietet Holz den Vorteil, dass es in Kombination mit geeigneten Dämmstoffen, eine hervorragende Energieeffizienz aufweist. Durch seine zeitgleich feuchtigkeitsabsorbierende Wirkung unterstützt es ein gesundes Wohnklima. Und das anhaltend, denn Holzhäuser können bei richtiger Planung und Ausführung viele Jahrhunderte alt werden.

Elementar für den Klimaschutz ist natürlich, dass das Holz aus nachhaltige Forstwirtschaft stammt. Die Holzbauquote liegt in Bayern aktuell noch bei 20%. In Bayern könnten jedoch ca. 6,5 Mio. m³ Nadelholz mehr geerntet und dennoch eine nachhaltige Waldbewirtschaftung erhalten werden. Wir bei der Planungsgesellschaft Dittrich mbH setzen uns deshalb für eine neue, nachhaltige Holzbaukultur ein.

KfW-Standards & Förderprogramme

Der sogenannte Energiestandard eines Gebäudes beschreibt, wie hoch der Energiebedarf pro m² Bezugsfläche und Jahr sein darf. Mit den KfW-Effizienzhaus-Standards hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eigene Standards in Sachen Energieeffizienz geschaffen, welche als Grundlage für einen möglichen Förderkredit herangezogen werden.

Die wichtigsten Bemessungsgrößen sind dabei der jährliche Primärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust des Gebäudes. Für beide Paramater hat die Bundesregierung in der Energieeinsparverordnung (EnEV) Höchstwerte definiert. Ein KfW-Effizienzhaus 100 entspricht dabei zu 100 Prozent der Vorgaben der EnEV. Ein KfW-Effizienzhaus 40 hingegen unterbietet diesen Wert, in dem es nur 40 Prozent der Energie eines KfW-Effizienzhaus 100 verbraucht. Je kleiner also die Kennzahl desto geringer der Energiebedarf des Gebäudes und desto höher die Möglichkeit der Bezuschussung durch die KfW Bank.

Einige der Standards können dabei nur auf Neubauten angewendet werden, andere gelten für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden. Die Energieberater der Planungsgesellschaft Dittrich mbH sind Experten in Sachen Wärmeschutz und beraten Sie gerne in Bezug auf Ihr konkretes Bauvorhaben. Sollte eine Förderung durch die KfW Bank für Sie in Frage kommen, begleiten wir Sie auch bei diesem Prozess gerne.